Autor: Lotte Minck20160511_133601
Titel: Cool im Pool
Reihe: Loretta Luchs #6
Genre: Krimi (Krimödie)
Seitenzahl: 304 Seiten

Das Buch ist bei Droste erschienen und kann hier erworben werden. 

Cover: Nachdem es beim letzten Band nicht der Fall war, passt hier alles wieder zusammen. Die Leiche ist da wo sie hingehört. Titel führt nicht in die Irre. Loretta ist anwesend. Alles okay. Aber die ersten Cover waren einfach immer noch ne Ecke witziger. (Coverquelle: Droste)

Erster Eindruck:
Es dauert eine ganze Weile bis die Geschichte in Fahrt kommt. Und das ist einerseits mal eine nette Abwechslung, anderseits aber auch sehr langatmig. Generell freue ich mich aber einfach Loretta wieder zu lesen. Ich mag Loretta einfach. Aber ein klein wenig schneller hätte es schon gehen können, denn immerhin weiß man ja was noch passieren soll… Auch wenn der Klappentext sich diesmal zum Glück weitestgehend zurück hält!

Inhalt:
Kann eine Hochzeit der schlimmste Tag im Leben sein?
Ist es ein Problem, wenn der Brautvater schwul ist?
Und was ist das Geheimnis der zweiten Badeschlappe?

Anstatt sich über die Hochzeit der besten Freundin zu freuen, muss sich Loretta Luchs mit diesen Fragen herumschlagen – und mit einem Toten im Adamskostüm, auf dessen Anblick sie gern verzichtet hätte …

(Quelle: Droste)

Zitat:
„“Sie mögen wohl keine Kinder.“
Man stelle sich vor, man würde diese Reaktion auf andere Situationen übertragen. Jemand sagt: „Aua! Sie haben mir Ihren Einkaufswagen in die hacken gefahren.“ Und man keift zurück: „Sie mögen wohl keine Einkaufswagen!““ (S. 9)

„Wenn meine Freunde und ich eines richtig gut konnten, dann war es: essen.“ (S. 118)

Fazit:
Wie gesagt, es ist durchaus erfrischend, dass nicht alle Bücher nach Schema F ablaufen. So gibt es diesmal eine ordentliche Portion Backgroundgeschichte aus dem Freundeskreis und das ist durchaus auch okay, aber eben auch ein klein wenig öde. Ich habe das Buch zwischendurch eine ganze Weile pausiert und weggelegt und das wäre halt nicht passiert, wenn es zügig spannend geworden wäre.

Der Fall selbst kommt mir realistisch vor, ist aber auch nicht so allumfassend spannend, wie man das jetzt hätte erwarten können. Es plätschert ein wenig dahin und ist irgendwann vorbei. Und auch das ist ungewohnt. Anders. Nicht zwingend schlecht, aber merkwürdig. Es ist ein so ruhiges Buch. Und auch die Hauptcharaktere des Falles bleiben irgendwie blass. 

Am Ende bleibt der Eindruck, dass dieses Buch in erster Linie eine Vorbereitung auf den nächsten Band sein könnte. Das wäre zumindest zu hoffen und das Ende verspricht da auf jeden Fall einiges. 

Schon vorbei? Ja. Was sollte ich da jetzt noch groß sagen. Die Freunde kennt man – wenn man so weit gelesen hat. Sie sind super. Sie bleiben super. Das ganze Cliquen-Gefüge ist toll, ich mag es immer noch wie sie immer mehr werden und ich freue mich auf Band 7. Schon im August. 

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46 , 2013-12-09 19.31.46

1 Jahr – 40 Bücher: Licentia Nr. 12 – zeitnah nach Erscheinung
Daggis Buchchallenge: Nr. 22 Eins der Elemente auf dem Cover

Hach ja… die Rezension hab ich vor nem Monat geschrieben und dann einfach mal in den Entwürfen vergessen. Läuft. 

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