Autor: Michael Tsokos20160419_142713
Titel: Der Totenleser
Reihe:  Rechtsmedizinische Fälle #2
Genre: Sachbuch / Erzählungen
Seitenzahl: 256 Seiten

Das Buch ist bei Ullstein erschienen und kann hier erworben werden. 

Cover: Hach ja.. schon ziemlich reißerisch aufgemacht, ne? Das sympathischste ist dabei noch Tsokos selbst. Alles andere ist mir zu übertrieben. Dieser riesige total dämliche Titel, der „Stempel“ mit dem unfuckingfassbaren „unglaublichen!“ Fällen… und ein Kommentar von Jan Josef Liefers… der das warum genau so gut beurteilen kann? Ach ja, wegen seiner Tatort-Rolle. Sorry, aber das Cover sieht aus wie ein Stück Bildzeitung und ich hätte niemals nach gegriffen, wenn ich nicht gewusst hätte von wem es ist.

Inhalt:
Ein Mann, der sich verfolgt fühlt und dann erstochen aus dem Wasser gefischt wird. 

Ein Ehepaar, das tot, aber ohne äußere Verletzungen in der heimischen Wohnung liegt.

Ein grausiger Fund in einem Möbelstück.

In seinem zweiten Buch ist der bekannte Rechtsmediziner dem Tod erneut auf der Spur – und schildert weitere unglaubliche Fälle aus eigener Erfahrung.

Zitat:

„Am eindrücklichsten ist mir dabei eine Szene aus einer Tatort-Folge in Erinnerung, in der der Rechtsmediziner seine Hand auf die Fußsohle des Toten legte und so die Todeszeit präzise festlegen konnte.“ (S. 81. ff)

„Rettungssanitäter, die meist die Ersten am Leichenfundort sind haben manchmal die Angewohnheit, ein Fenster zu öffnen, „damit die Seele entweichen kann“. Ob dieser Brauch nun religiös motiviert ist oder zum persönlichen Berufsethos gehört – er erschwert uns leider die Arbeit.“ (S. 88)

Fazit:
Obwohl ich „Deutschland misshandelt seine Kinder“ gelesen und rezensiert habe (ich würde das übrigens immer noch gerne an jemanden weiterschicken, der drüber berichtet und es verbreitet), ist mir erst nach dem Lesen von „Der Totenleser“ aufgefallen, dass es ja derselbe Tsokos ist. *hüstel* Ich bin manchmal halt schon sehr schlau. 😉 Dass es der Tsokos „von Fitzek“ ist, war mir allerdings schon klar…

Es ist jetzt 2 Wochen her, dass ich dieses Buch gelesen habe und was soll ich sagen? Ich erinnere mich an nicht mehr allzu viel. An den ersten Fall erinnere ich mich, weil es der erste war. Beim Durchblättern habe ich jetzt auch daran gedacht, dass ich einen Fall nachgoogeln wollte… und ja ist googlebar und auch so passiert. Nicht, dass ich dem Autor da was unterstellen wollen würde, aber für mich wird das realer, wenn ich einen dazugehörigen Zeitungsartikel lese.

„Spannend aufgebaute Erzählungen. Jetzt aber auch nicht so erschütternd und mitreißend, dass ich es quasi inhalieren wollte. Interessant für zwischendurch.“

Habe ich mir noch während des Lesens notiert. Und ja… Das stimmt so. Es war definitiv interessant, aber auch nicht so aufregend, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Immer mal eine Geschichte, dann was anderes lesen hätte ausgereicht.
In manchen Rezensionen habe ich gelesen, dass sie das Buch sehr lehrreich fanden. Ja, das vielleicht auch. Allerdings kann ich nur von lehrreich sprechen, wenn ich mir auch irgendwas gemerkt hätte… und das hab ich nicht. Da mir zum Stil auch nichts weiter einfällt, wird er wohl einfach okay gewesen sein. Hätte mich etwas gestört, wüsste ich das noch. 😉

Ich weiß, dass er vieles erklärt hat. Aber ich könnte es nicht wiedergeben. Ich bin mir nur sehr bewusst, dass Rechtsmedizin im TV nicht ganz so realistisch abläuft… und das… war ich mir vorher auch schon.

So im nachhinein betrachtet ist es ziemlich traurig, dass ich so gar nichts mehr weiß. Aber immerhin hat es mich gut unterhalten und ja… auch dazu animiert alles andere von ihm lesen zu wollen.

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46 , 2013-12-09 19.31.46

 

Challenges:
Die ultimative ABC-Challenge: Autor – M

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