Autor:20160413_142542 Franziska Moll
Titel: Was ich dich träumen lasse
Reihe: /
Genre: Roman
Seitenzahl: 256 Seiten

Das Buch ist bei Loewe erschienen und kann hier erworben werden. 

Cover: Ein wirklich schönes Cover! Farblich sehr stimmig & auch die Schriftart gefällt mir gut. Außerdem passt das Cover auch wirklich gut zum Inhalt. 🙂

Inhalt:
Ich hätte nichts dagegen, immer mit dir alleine zu sein.

Wir würden uns auf die Nerven gehen. Stell dir vor, du wärst die einzige, der ich Witze erzählen könnte. Du würdest sie alle abkriegen.

Das wäre mir egal. Wenn nur wir auf der Welt wären, wäre alles einfacher. Überschaubarer. Du reichst mir.

Elena hat ihr Glück gefunden – mit Rico. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält, und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe.

Erster Eindruck:
„Ahhh. Tag 1. Geht also direkt los“, war so ziemlich mein erster Gedanke. Gleich gefolgt von „Nen wenig kitschig ist das ja schon…“ ^^

Zitat:

“Meine Hand möchte das Telefon gegen die Hauswand werfen. Die Außenwelt ist eine Welt zu viel. Eine Welt, in der ich mich nicht mehr auskenne, obwohl ich noch vor wenigen Stunden mitten in ihr lebte. Sie ist zu prall, zu durcheinander, viel zu viel von allem.” (S. 68)

„Er lächelt. Ja, wirklich. „Ich habe Sie noch nie lächeln sehen.“ -„Aber ich kann es.“ – „Sieht gut aus. Ein bisschen eingerostet vielleicht.“ (S. 231)

Fazit:
„Was ich dich träumen lasse“ stand auf meiner Bibliotheksliste. Und als ich dann am Dienstag einen Rappel bekommen habe und unzählige Bücher ausgeliehen habe, war eben auch dieses dabei. Meine Kriterien waren recht simpel: Steht auf der Liste, ist da, hat weniger als 300 Seiten. 😀

Es fällt mir schwer dieses Buch zu bewerten. Direkt aus dem Bauch heraus hätte ich „klare 4 Sterne“ gesagt… doch wenn ich auch nur 5min darüber nachdenke, was man für eine Rezension ja nun mal tut… dann ist das schon nicht mehr so eindeutig.

Das Buch vereint viele Dinge die mich wahnsinnig aufregen. Zu viel Drama. (Die Hauptstory ist doch dramatisch genug… wieso auch noch Elenas Familie?) Zu viele, zu ausgiebige Liebesschwüre. (Ja… ich habe verstanden wie sehr sie ihn liebt. Und er sie. Und überhaupt.) Ein paar kleinere Wendungen die mir irgendwie zu spontan kamen. Genug Grund sich aufzuregen.

Aber da ist eben auch Elena. Elena, die ich irgendwie von Anfang an mag. Obwohl wir keinerlei offensichtliche Gemeinsamkeiten haben (Ich bin ja auch bald doppelt so alt… aber nicht mal meine früheres Ich findet da groß eine Schnittmenge… ). Aber ich mag Elena. Und ich mag Tim. Hätte so gerne mehr von ihm erfahren.

Und vor allem mag ich den Aufbau des Buches. Finde die Rückblicke passend eingeflochten. Mag die Darstellung von Elenas Gedankengänge und die Einarbeitung der Liste… Auch wenn ich die Liste selbst nicht so überzeugend finde. Außerdem mag ich Jupiter Jones. Gefühlsmäßig bin ich irgendwie voll dabei. Überlese die Passagen die mich verwundern und stören. Die Wechsel von Ablehnung und Zuneigung um Elena herum. Ich ignoriere die Oberflächlichkeit vieler Charaktere, bei denen ich mich jetzt frage: Warum sind sie eigentlich da?

Doch das tue ich beim Lesen nicht. Da lese ich einfach. Möchte unbedingt wissen wie es weiter geht… und dann… passieren die letzten 20-30 Seiten. Und lassen mich irgendwie verloren zurück. Als wäre da so vieles noch nicht erzählt, was man erzählen könnte. Müsste. Sollte. Natürlich macht das irgendwie Sinn. Aber mich nicht glücklich.

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46 , 2013-12-09 19.31.46

 

Challenges:
Die ultimative ABC-Challenge: Autorin F
Daggis Buchchallenge: Nr. 35 – 2014 erschienen

 

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