Autoren: Kami Garcia & Margaret Stohl
Titel: Sixteen Moons – Eine unsterbliche Liebe
Reihe: Beautiful Creatures #1
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 560 Seiten

Das Buch ist bei Heyne erschienen und kann hier erworben werden. 

Cover: Ich finde das Cover in sich stimmig was Farben, Schriftart und Text angeht. Vielleicht hätte man die Autoren über dem Verlag platzieren können, statt mitten auf ihrer Nase… ^^ Aber sonst finde ich das Cover schön und auch nach dem Lesen noch passend. Der Untertitel ist mir selbstverständlich zu kitschig – und wird bei den weiteren Büchern nicht besser. (Coverquelle: Heyne)

Erster Eindruck:
Die ersten 60 Seiten ziehen sich für mich wie Kaugummi. Ich hab nach Empfehlung zu dem Buch gegriffen ohne mich vorher groß damit zu beschäftigen worum es geht und warte erst mal sehnsüchtig darauf, dass überhaupt was passiert. Gatlin empfinde ich als unfassbar anstrengend – sicherlich Absicht – aber durchaus nervtötend. Wenigstens Ethan scheint vernünftig und sympathisch zu sein. Ich an seiner Stelle wäre längst ausgerastet.

Inhalt:
Als Ethan zum ersten Mal seine neue Mitschülerin Lena sieht, ist er sofort wie vom Blitz getroffen: Seit Monaten begegnet ihm das schöne schwarzhaarige Mädchen mit den unglaublichen grünen Augen in seinen Träumen, und nun steht sie leibhaftig vor ihm. Ethan verliebt sich unsterblich in sie, nicht ahnend, dass Lena ein dunkles Geheimnis verbirgt. Sie entstammt einer uralten Hexenfamilie, und an ihrem sechzehnten Geburtstag wird sich ihr Schicksal – und damit auch Ethans – für immer entscheiden … (Quelle: Heyne)

Zitat:
„Das also war mein ganzes Geheimnis: Ich war sechzehn Jahre alt, hatte mich in ein Mädchen verliebt, das nicht existierte, und ich verlor langsam den Verstand.
“ (S. 11, Ebook)

„Ich schaute hoch und sah Macon Ravenwoods Hund und hinter ihm Macon Ravenwood persönlich. Ich versuchte, meine Überraschung zu verbergen, aber dass ich beinahe einen Satz gemacht hätte, hat mich, fürchte ich, verraten.“ (S. 105, Ebook)

Fazit:
Den Klappentext kannte ich nicht, also ging ich völlig unvoreingenommen an das Buch heran und wie gesagt… der Anfang zog sich wie Kaugummi. Da ich aber auf die Meinung von Emsuiko relativ viel gebe 😛 war an ein vorzeitiges Aufgeben nicht zu denken.

Ethan als Protagonist war mir sehr sympathisch. Während ich das gesamte Umfeld im weiteren Verlauf am liebsten durchgeschüttelt und ausgetauscht hätte. So eine Stadt wie Gatlin wäre ja auch mein persönlicher Alptraum. Alles was anders (also nicht gähnend langweilig ist) ist böse und wird verteufelt. Auch Lena weckt nicht meine uneingeschränkte Begeisterung. Zu oft schweigt sie sich aus. Und schweigen missfällt mir einfach generell, wenn reden doch Probleme lösen könnte. 😉 Mein heimlicher Star ist die Bibliothekarin. ❤

Die Beziehung zwischen Lena und Ethan kam mir merkwürdigerweise zu keiner Zeit übermäßig übertrieben vor, was mich durchaus selbst überrascht hat. ^^ Natürlich ist es an manchen Stellen etwas kitschig, aber das kann man hier gut ignorieren. Die Kommunikationsart der beiden fand ich jedenfalls sehr schön und vor allem gab es hier bei den beiden keine übertriebenen Klischeerollenbilder. Muss man ja auch mal erwähnen. ^^

Das Buch kam mir zu keiner Zeit so dick vor, wie es im Endeffekt ist. Nach den ersten 60-70 Seiten fand ich es so spannend, dass ich kein anderes Buch parallel angerührt habe. Der immer wieder erwähnte „Countdown“ bis zu Lenas Geburtstag hat da durchaus zu beigetragen, den ein oder anderen Nebenstrang fand ich eher uninteressant. Als sich der Geburtstag langsam näherte wurden es dann trotzdem schon mal ein paar Kapitel mehr pro „Lesesitzung“. Insgesamt ließ es sich wirklich sehr entspannt und locker lesen und die grundsätzliche Idee des Buches hat mir gefallen.

Doch 100% überzeugt bin ich halt auch nicht. Manches hätte man durchaus etwas straffen können. So einige Schulszenen fühlten sich wie unnötige Wiederholungen an. Es wird schnell klar, was Gatlin von Lena hält und es wird trotzdem immer wieder und wieder erwähnt und wiedergekäut. Auch die ganzen Geheimnisse untereinander in den Familien und das ständige „Hat er/sie dir das nicht gesagt/verraten?“ ging mir ziemlich auf den Geist. Klar, es war für die Spannung nötig… und natürlich blieb die auch erhalten. Aber hätte man das nicht anders lösen können? Auch das Ende hat mich etwas enttäuscht, obwohl es logisch ist und auch eine gute Grundlage für weitere Bände. Ich bin jedenfalls irgendwie ernüchtert.

Ich hab mich gut unterhalten gefühlt und habe mich nicht gelangweilt, weil es viele schöne, interessante, neue Elemente gab. Doch am Ende bin ich nicht restlos überzeugt und vor allem: Nicht sehr neugierig auf die Fortsetzungen. Und das ist bei ner Reihe, doch irgendwie blöde, oder? ^^ Vielleicht irgendwann mal. Jetzt hab ich aber erst mal unzählige andere spannende Bücher auf dem SUB 🙂

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46 , 2013-12-09 19.31.46 

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