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Die Montagsfrage ist eine Aktion, die nach mehreren anderen Blogs jetzt bei Buchfresserchen angekommen ist. Jeden Montag wird dort eine Frage gestellt, für deren Beantwortung man dann 7 Tage Zeit hat. Eine Teilnehmerliste gibt es jedesmal in dem jeweiligen Artikel.

Die Frage der Woche: Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

Den letzten Teil kann ich schnell beantworten: Das passiert nicht. Ich habe hier keine Adresse angegeben. Und selbst wenn der ein oder andere Verlag das könnte, weil er die Adresse hätte: Meine Reichweite ist nicht nennenswert. Es gibt keinen Grund mir unangefordert etwas zu schicken. 😉

Ansonsten würde ich „Anfragen“ und „Anfragen“ unterscheiden. Ich nutze BloggdeinBuch.de oder das Bloggerportal. Habe auch bei Wasliestdu? schon Bücher für Leserunden gewonnen, ebenso bei Lovelybooks. Ich würde aber nie direkt per Mail beim Verlag anfragen, weil ich mich dann wie eine Bettlerin fühlen würde. *g* Es ist für mich persönlich einfacher per Mausklick anzufordern, als ein paar – „fordernde“ – Sätze zu schreiben. Aber das ist ein rein persönliches Ding und hat viel mit mir selbst zu tun und eher weniger mit Buchanfragen im speziellen.
Vielleicht würde sich das Gefühl ändern, wenn mein Blog größer wäre. Wenn ich mich irgendwie… „relevant“ fühlen würde.  Ich habe im Januar 463 Auftrufe verzeichnet. Aufrufe, nicht Besucher. Und das war der beste Monat in den letzten 12 Monaten. 😉

Das ist für mich okay. Ich lese bewusster und aufmerksamer, seitdem ich rezensiere. Es macht mir Spaß. Klar, wären mehr Leser schön, aber ich würde halt auch nicht um Verlinkungen betteln, nutze Facebook quasi gar nicht und mach auch nur bei ausgewählten Aktionen mit. Ich kommentiere wenig, bin allgemein nicht so gut vernetzt. Das ist eben so. Vielleicht kommen mehr Leser. Vielleicht auch nicht.

Ich könnte absolut verstehen (ehrlich!), wenn mir deswegen kein Verlag ein Buch zur Verfügung stellt, weil er stattdessen auch Blogs haben kann, die meinen Monatswert am Tag oder in wenigen Stunden hinlegen. Und trotzdem tun sie es und ich bin sehr froh und dankbar darüber, weil ich sonst definitiv nur von der Bibliothek abhängig wäre.

Viel frage ich nicht an. Beim Bloggerportal habe ich zum Beispiel insgesamt 10 Bücher angefragt. 2 wurden abgelehnt – mir aber direkt als Ebook angeboten. (Ich mag das Portal sehr gerne… <3) Die Leserunden kann ich an einer Hand abzählen, die meisten sind 2 Jahre her. Bei BloggdeinBuch habe ich gerade erst wieder angefangen.

Einmal habe ich den Fehler begangen und nach Band 1 einer Trilogie auch die anderen beiden angefragt (das war direkt am Anfang) … und jetzt bekomme ich es einfach zum Verrecken nicht fertig gehört/gelesen. Mein schlechtes Gewissen erschlägt mich, denn in gewisser Weise ist man ja einen Vertrag eingegangen. Man bekommt das Buch um im Gegenzug seinen Job – das Rezensieren – zu erledigen.

Und wo wir gerade bei Gewissen sind: Mich hat mal ein Autor nach einer 3-Sterne Rezension angeschrieben und gesagt das wäre die schönste 3-Sterne Rezension gewesen die er je für ein Buch bekommen hat… und mir daraufhin ein weiteres angeboten. Ich habe es noch nicht gelesen… /o\ Auch so ein Fehler den ich nicht mehr begehe… Geschmeichelt ein Angebot annehmen, obwohl man gerade privat einfach nicht weiß wo einem der Kopf steht. 😉

Ich denke, wenn man sich gut selbst einschätzen kann und ehrlich mit sich selbst und dem Verlag ist… und vor allem gut organisiert ist *hüstel* … ist auch nichts verkehrt daran weitaus mehr anzufordern als ich das tue. 🙂

(Hoffentlich gibt es niemals eine Montagsfrage die beinhaltet: „Fasse dich kurz. Antworte in 2 Sätzen.“ :D)

 

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