Autor: Ursula Poznanski20160124_135739
Titel: Saeculum
Reihe: /
Genre: Thriller
Seitenzahl: 496 Seiten

Das Buch ist bei Loewe erschienen und kann hier erworben werden. 

Cover: Ich finde es sehr, sehr großartig. Nicht nur die Farbgebung kommt mir sehr gelegen, auch das Motiv ist eindrücklich, „gruselig“ und trotzdem passend zum Thema! Außerdem ist der Titel schön geprägt. Das Buch fasst sich einfach sehr gut an und ich habe es in der Buchhandlung erst mal ausgiebig gestreichelt. 😉

Inhalt:
Du denkst, es ist eine harmlose Reise in die Vergangenheit, ein Spiel. Doch dann greift die Vergangenheit nach dir und gibt dich nicht mehr frei. Ist tatsächlich ein uralter Fluch wiedererwacht?

Fazit:
Als ich im Oktober auf Borkum war und mir plötzlich einfiel, dass es keine sooo gute Idee ist den Tolino mit ins Schwimmbad zu nehmen, habe ich sehr viel Zeit in der dortigen Buchhandlung verbracht um irgendein Buch zu finden dass es wert ist neu gekauft zu werden. Ihr wisst ja mittlerweile vielleicht, dass ich quasi nie (!) ein Buch neu kaufe. „Saeculum“ ist mir vor langer Zeit beim Plasmaspenden von der Krankenschwester empfohlen worden und schwirrte so wie „Erebos“ immer im Hinterkopf herum. Damals gab es viel zu viele Vormerkungen in der Bibliothek und so geriet es in Vergessenheit. Im Urlaub dann hielt ich es für eine gute Idee eines der Poznanski-Werke für diesen Zweck zu kaufen. Mir war unter anderem auch wichtig, dass es ein dickes Buch ist. Maximale Seitenzahl für 10€. 😉 „Saeculum“ erfüllte genau diesen Zweck. Außerdem war „Erebos“ (welches ich ein wenig lieber gehabt hätte) nicht auf Lager. So viel zur Vorgeschichte. ^^

Es ist also eine Weile her und ich habe aus irgendwelchen Gründen weder Notizen noch Zitate. Normalerweise die perfekte Voraussetzung für einen Quickie, aber irgendwie.. ne.

Ich habe es gerne gelesen. Es hat Spaß gemacht, war genau das Richtige für den Urlaub und hat mich definitiv gut unterhalten. An irgendeinem Punkt war es dermaßen spannend, dass es schwierig wurde das Buch wegzulegen und zu schlafen.

Bastian ist mir sympathisch gewesen. Auch Iris mochte ich recht gern. Außerdem kam mir das Setting sehr gelegen, da ich Mittelaltermärkte selbst gerne besuche und zumindest ein rudimentäres Interesse an LARP und dementsprechenden Veranstaltungen habe. Selbst würde ich da zwar keine Lust drauf haben, aber drüber lesen? Gerne.

Damit punktet die Autorin bei mir auch (wieder) sehr. Sie pickt sich ziemlich gut genau die Themen raus die mich interessieren und setzt sie weitestgehend gut um. So hat mir „Fünf“ damals sehr gut gefallen, weil ich selbst gerne geocachen gehe. Auch „Erebos“ hat mich – als Zockerin – sehr interessiert (und ich kanns euch verraten: mittlerweile auch begeistert!).

Das ist zumindest eine sehr gute Grundlage für eine Geschichte. Sprachlich ist es kein Feuerwerk, wäre es das gewesen, hätte ich sicher zumindest irgendwas wichtiges markiert. 😉 Wenn man zumindest 2 der Charaktere mag ist das auch schon mal ein Anfang… doch hier gibt es weitaus mehr und viele haben mich dann doch etwas genervt.

Doch die eigentliche Enttäuschung gab es im Finale. Einfach viel zu abgedreht. Das hätte man auch weniger absurd, mit 1-2 Verwicklungen weniger zu einem guten Abschluss bringen können. Und hier an dieser Stelle würde ich mich so gerne so richtig, richtig aufregen… aber das ginge nicht ohne Spoiler… und vllt. gefällt es euch ja sogar. 😉

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46 2013-12-09 19.31.46

Im Vergleich zu „Erebos“ hat es eindeutig mehr Schwächen und doch gibt es die ein oder andere Parallele. 3 Sterne fühlen sich zu wenig an.. 4 zu viel. Es ist.. irgendwo dazwischen. 


 

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