Eines dieser Bücher, die ich schwer zu rezensieren finde. Deswegen die Kurzfassung.

Mary Scherpe – An jedem einzelnen Tag
Genre: Autobiografie
Seitenzahl: 223 Seiten

Das Buch wurde mir bei meinem letzten Berlin-Reise von meiner Gastgeberin empfohlen. Mich störte von Beginn an das Cover, bzw. ihr Ausdruck auf dem Cover und vermutlich hätte ich es selbst niemals ausgewählt. Doch das Thema versprach interessant zu sein, zumal ich selbst die ein oder andere Stalking-Erfahrung aufweisen kann.
Mich hat die Beschreibung der Ereignisse mitgenommen. Allerdings nicht, weil sie die Ereignisse besonders eindrücklich geschildert hat, sondern ausschließlich, weil sie mich an meine eigenen erinnert haben. Auch ich kenne diese Hilflosigkeit, wenn die Polizei nicht helfen kann oder den Sachverhalt gar nicht versteht oder als solchen anerkennt. Doch Mary Scherpe schreibt sehr nüchtern. Das kann natürlich so gewollt sein, doch mir ist es dadurch schwer gefallen sie sympathisch zu finden bzw. überhaupt irgendeinen Zugang zu finden. Ich wollte wissen wie es ausgeht. Das war der Grund weiter zu lesen. Und nicht mal das hat mich jetzt irgendwie… berührt. Gegeben hat mir das Buch nichts. Abgesehen von ein paar miesen Erinnerungen. In Zahlen wäre das wohl so ne 2,5 – 3. 

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