Autor: Krystyna KuhnTal_3
Titel: Das Tal – Die Katastrophe
Reihe: Das Tal – Season 1.2
Genre: Mystery-Thriller
Seitenzahl: 304 Seiten
 

Das Buch ist bei Arena erschienen und kann hier erworben werden. 

Cover: Ich kann nur 1:1 wiederholen was ich beim ersten Band der Reihe geschrieben habe. 🙂

Erster Eindruck:
Ah, wie schön, dass es eine andere Perspektive ist. Da ich ja selten Klappentexte lese hatte ich diese Option gar nicht auf dem Schirm. Obwohl es natürlich total nahe liegend ist. *g*

Inhalt:
Es ist geheimnisvoll. Es ist voller Legenden. Und es lässt sich nicht herausfordern. Von niemandem… 

Katie hat nur ein Ziel. Den Gipfel des Ghost zu besteigen, jenes legendären Dreitausenders, der das Tal überragt. Unheimliche Mythen ranken sich um den Berg, seit dort in den Siebzigerjahren eine Gruppe von Jugendlichen verschwunden ist. Doch kaum sind Katie, Julia, David und die anderen unterwegs, geraten die Dinge aus dem Ruder. Was führt der mysteriöse Paul Forster im Schilde, der sich in letzter Sekunde der Gruppe angeschlossen hat? Und was hat der verstörende Fund in der alten Berghütte wirklich zu bedeuten? Als dann auch noch das Wetter verrückt spielt, gerät die Gruppe in Lebensgefahr. Jetzt entscheidet sich, wer Freund und wer Feind ist.

Fazit:
Nachdem ich mich über den Perspektivenwechsel gefreut habe, lässt die Begeisterung jedoch kurz danach wieder nach. Die ersten 7 Kapitel finde ich mühsam, erinnere mich jetzt im nachhinein nicht mehr wirklich dran und habe das Buch dann auch eine Weile nicht mehr angerührt. 

Ich bin dankbar, dass sich die Passagen mit Debbie in Grenzen halten und mag Katie sogar ein klein wenig mehr als Julia. Während ich Chris mittlerweile gerne würgen würde. Oder passend zum Inhalt: Vom Berg werfen. Er stellt genau die Art Mann (Ja ja… Jugendlicher.. wächst sich vllt. raus.. ^^) dar, die ich einfach niemals werde leiden können. Es ist wirklich anstrengend. Meine Sympathien zu Julia leiden auch sehr, durch ihr Verhalten Chris gegenüber. Ich bin gespannt wie sich das im weiteren Verlauf entwickelt. Ich finde es schade, dass nur ein Teil der Charaktere aus dem letzten Band im Mittelpunkt stehen, verstehe aber schon dass es sonst vermutlich zu viel und zu oberflächlich gewesen wäre.

Die Story zieht sich wie gesagt ein wenig hin. Bis Kapitel 8 ist es wirklich anstrengend, danach steigert es sich und ab Kapitel 19 fand ich es ausreichend spannend um nicht mehr aufhören zu wollen. Das Buch weglegen erschien mir da dann nicht mehr ohne weiteres möglich. Ich wollte unbedingt wissen ob sie es schaffen.

Wie auch beim Vorgänger ist es so ein Mittelding. Es stört mich relativ wenig wirklich massiv, aber ich könnte jetzt auch nicht in Begeisterungsstürme verfallen. Im Endeffekt hätte man die Story vielleicht ein wenig zusammenkürzen bzw. straffen können. Trotz aller Längen und sprachlicher Einfachheit (gut im Vergleich zu „Dunkelsprung“ auch einfach völlig chancenlos) ist es spannend.

Auch dieser Geschichtsteil ist so weit abgeschlossen. Doch hier kitzelt der Cliffhanger schon weitaus mehr. Während es mir nach Band 1 möglich gewesen wäre die Geschichte einfach Geschichte sein zu lassen, möchte ich jetzt schon wissen wie es weiter geht. Und damit hat das Buch eines der wichtigsten Kriterien für eine Serie schon mal erfüllt, oder? 😉

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

Ich bin zwiegespalten, aber ausreichend neugierig um die Reihe fortzusetzen.

 

 

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