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Leonie Swann – Dunkelsprung
Das Buch ist 2014 bei Goldmann erschienen und kann hier erworben werden.

„Wir treten widerwillig nach draußen, die Hände voll Honig, die Seele voll Staunen, in den Regen.“ (S. 13)

„Wieso sprangen Leute überhaupt von Brücken? Weil es unten nicht so hart war? Und was war das für eine Einstellung, wenn man sowieso mit dem Leben abgeschlossen hatte?“ (S. 29)

„Hunch schlug sie aus der Luft wie lästige Schmetterlinge, aber ab und zu traf ihn ein beherzter Foliant am Kopf, oder es gelang einer kritischen Ausgabe, nach seiner Hand zu schnappen. Shakespeares gesammelte Werke hängten sich an den Saum seines
Trenchcoats und hielten ihn fest.“ (S. 182)

„Der bloße Gedanke an all diese Möglichkeiten erschütterte ihn. Kein Wunder, dass die meisten Leute Tag für Tag denselben ausgetretenen Pfaden folgten, sich in ihre Büros und Werkstätten und Kanzleien und Praxen quälten und notfalls in Therapie gingen, nur um nicht ständig über die Knäuel von Möglichkeiten nachdenken zu müssen.“ (S. 199)

Zur Rezension. (5/5)

 

Oh man. Liest hier überhaupt noch jemand? Läuft ja super mit dem Blog…

 

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