9783423424981Autor: Colleen Hoover
Titel: Hope Forever
Reihe: Sky & Dean #1
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 528 Seiten

Das Buch ist bei dtv erschienen und kann hier erworben werden. 

Cover: Wie immer in so Fällen missfällt mir der Hinweis auf vorherige Erfolge, außerdem finde ich es total deplatziert, dass der Name der Autorin so viel größer als der Titel ist. Geht es hier um die Geschichte, oder um die Autorin? Ansonsten vermittelt immerhin das Bild eine passende Eindrücklichkeit. (Quelle: dtv)

Erster Eindruck:
Im ersten Moment hat mich die Ich-Perspektive von Sky sehr genervt. Genauso wie ihr Name. Da bin ich gedanklich immer beim Pay-TV ^^ Der Sprung zurück irritiert mich im ersten Moment auch. (Später hab ich festgestellt, dass das für die Spannung schon ganz gut war.)

Inhalt:
Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann. (Quelle: dtv)

Zitat:

„Was ich an Büchern ganz besonders liebe, ist die Tatsache, dass die Handlung hübsch portionsweise in Kapitel unterteilt ist. In der Realität hat man das nicht. Wenn einem das, was gerade geschieht, nicht passt, kann man es nicht einfach überblättern und an einer anderen Stelle weiterlesen.“ (ca. Seite 228, Ebook)

Fazit:
Ich gehöre vermutlich zu einer Minderheit, wenn ich jetzt gestehe, dass ich zwar „Hope Forever“ gelesen habe, aber nicht „Weil ich Layken liebe“. ^^ Von daher war die Autorin für mich absolut unbekannt. „Hope Forever“ geisterte durch die Blogosphäre, ich ließ es mir in der Berliner Onleihe vormerken (meine Onleihe hier hat es nicht und die Printausgabe ist sehr lange vorbestellt) und vergaß dann auch recht schnell wieder worum es gehen sollte. ^^ Nach zwei Monaten Wartezeit kam dann vorgestern die Meldung, dass es zur Ausleihe bereit steht… und weil ich eine leichte Abwechslung brauchte fing ich sofort an… 

Wie oben erwähnt war ich zunächst etwas verstört, ließ mich dann aber bald von der sich entwickelnden Intensität mitreißen. Wie Sky mehrfach selbst erwähnt: Es ist intensiv. Sehr intensiv. Und wenn man etwas besonders positiv hervorheben möchte, dann eben genau das: Die Autorin versteht es eine mitreißende Intensität zu erzeugen.

Doch dann greifen irgendwann meine üblichen Schwierigkeiten die ich mit dem Genre habe: Mir geht das zu schnell. Warum muss es immer die große Liebe innerhalb von zwei Tagen sein? Es ist ein Buch, es gibt keinen Zeitdruck und nichts würde dagegen sprechen den Inhalt einfach über ein paar Monate laufen zu lassen, statt so… kompakt.
Wäre es dann weniger überwältigend und beeindruckend? Zwangsläufig weniger intensiv? Meiner Meinung nach nicht.

Dennoch hat mich die oben erwähnte Intensität mitgerissen und auch die durch das erste Kapitel erzeugte Spannung. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, obwohl mir bereits nach 1/3 des Buches klar war was sich in Skys Vergangenheit abgespielt haben muss. Doch bis zur – sagen wir mal – „Auflösung“ hat mir das Buch trotz allem wirklich gut gefallen. Auch die beiden Protagonisten haben mir weitestgehend gefallen, ebenso Skys „allerbestester Freund“.

Als dann der eigentliche Konflikt aber bekannt ist passieren so viele Dinge, die ich absolut nicht nachvollziehen kann und die (auch psychologisch) für mich keinen Sinn machen. Und das ist schade, denn eigentlich finde ich das heranführen durch Erinnerungsfetzen die wiederkommen realistisch und gelungen, doch die Bewältigungsstrategie gegen Ende erscheint mir mehr als fragwürdig und hinterlässt einen faden Beigeschmack. Auch ist es mir die ein oder andere Verwicklung zu viel. Doch darauf kann ich ohne Spoiler nicht näher eingehen. 😉

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

Und noch etwas völlig aus der Reihe: Am Ende des Buches gibt es noch eine Leseprobe von „Looking for Hope“.. und ich frage mich ganz ehrlich was für ein merkwürdiger Trend das ist ein und dieselbe Story aus unterschiedlichen Perspektiven in mehreren Büchern zu verarbeiten. Vor allem wenn die Bücher über so eine stattliche Seitenzahl verfügen. Gibt es nicht genug Bücher und Geschichten die man noch nicht gelesen hat?

Challenges:
Challenge der Gegenteile: Grüne Seite – “dickes Buch”
ABC-Challenge: Autorin, Protagonistin

 

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