2015-07-17 18.26.12Autor: Katja K.
Titel: Wenn die Kuckuck zweimal klingelt
Reihe: /
Genre: Erfahrungen
Seitenzahl: 252 Seiten

Das Buch ist bei Mira Taschenbuch erschienen und kann hier erworben werden. Ich habe mein Ebook-Exemplar von Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt bekommen und möchte mich dafür herzlich bedanken. 

Cover: Wie ihr sehen könnt, wenn ihr dem Verlagslink folgt: Im Original ist es schreiend pink und geht damit natürlich farblich so gar nicht. 😉 Aber das Bild vom Kuckuck mit der Handtasche vor dem Vogelhaus finde ich einfach unfassbar komisch.

Erster Eindruck:
Der erste Eindruck war in diesem Fall nicht so gut. Nach Erhalt des Buches (im letzten Jahr bereits *hust*) habe ich zügig das erste Kapitel gelesen… und es dann bis zum Anfang der Woche liegen gelassen. Es lag also volle 10 Monate unangetastet herum (merkwürdig zu sagen, dass ein Ebook herum lag… aber mir fällt gerade keine bessere Formulierung ein ^^) und ich hatte es zeitweise schon einfach vergessen… 

Inhalt:
Besser als jede Reality-Show: die Memoiren der Gerichtsvollzieherin! Wenn die Kuckuck zweimal klingelt, stecken sie bereits tief in ihren persönlichen Finanzkrisen: der hochverschuldete Promi-Fußballer, die spielsüchtige Baronesse, die Puff-Mutter, die schrille Operndiva und der Spinnenmann … sogar Tote tauchen wieder auf! Tränen, Gezeter und sogar körperliche Attacken sind ebenso vorprogrammiert wie gnadenlos Witziges, Skurriles und haarsträubend Schrilles. (Quelle: Mira Taschenbuch)

Fazit:
Nach dem missglückten ersten Eindruck gleicht es fast einem Wunder, dass ich noch mal weiter gelesen habe. Doch Anfang der Woche war ich unterwegs und brauchte etwas kurzweiliges für zwischendurch. Ohne mich groß auf irgendwas einlassen zu müssen. Beim Blättern durch meinen Tolino-Katalog landete ich dann bei Frau Kuckuck. Und was soll ich sagen? Diesmal war es ganz gut.

Ich weiß nicht ob es an der ersten Geschichte lag, oder ob es damals einfach nicht die Zeit für das Buch war, jedenfalls fand ich es diesmal um einiges angenehmer zu lesen. Natürlich ist es jetzt kein sprachliches Meisterwerk – ich habe z.B. nichts zitier würdiges gefunden – und die Geschichten ähnlich sich durchaus, aber für kurze Bahnfahrten oder Zeit im Wartezimmer war es quasi ideal.

Es sind durchaus interessante Geschichten von ganz „normalen“ Menschen die sich unverschuldet verschulden (^^) aber auch Geschichten von berühmteren, arroganten, hochnäsigen Betrügern, die absichtlich nicht bezahlt haben. Gemeinsam haben die Geschichten, dass ich jederzeit den Eindruck hatte, dass die gute – durchaus sympathische – Frau Kuckuck ein klein wenig zu übermotiviert ist. Ein klein wenig zu sozial engagiert. Das kann jetzt natürlich daran liegen, dass ich keinerlei Ahnung habe was Gerichtsvollzieher so tun, oder aber daran dass es eben für die Vermarktung aufgeschriebene Geschichten sind und es sich so einfach besser macht. 😉

Nach einer eher hartnäckigen Leseflaute war es ein guter, umkomplizierter Einstieg (ich habe danach nahtlos ein weiteres Buch begonnen), jedoch wird es vermutlich nicht sonderlich hartnäckig in meiner Erinnerung bleiben. Dafür war es einfach doch zu belanglos.

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

Ich würde da jetzt keine Kaufempfehlung aussprechen. Wer auf Kurzgeschichten mit Erfahrungsinhalten steht könnte aber sicher mal in seiner Bibliothek nachschauen. Meine hätte es z.B. verfügbar und für zwischendurch ist es wirklich ganz nett. 

Challenges:
Challenge der Gegenteile: Lila Seite – „langer Titel“
ABC-Challenge: Protagonistin

 

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