Folgendes Buch schiebe ich seit Monaten bei der Seitenleser-Challenge von Monat zu Monat, weil ich es einfach nicht rezensiere…  Dabei stellt sich mir ja gerade die Frage, ob so nen Quickie als Rezension überhaupt ausreicht. Also für so ne Challenge… 

Dani Atkins – Die Achse meiner Welt
Genre: Roman
Seitenzahl: 316 Seiten

„Ich kann mich nicht daran erinnern, meinen Kaffee ausgetrunken oder die Rechnung bezahlt zu haben, doch da niemand hinter mir her rannte und „Diebin“ rief, als ich das Café verließ, hatte ich wohl alles Nötige erledigt.“ (S. 238)

Ich erinnere mich nur noch in Grundzügen an das Buch. In erster Linie allerdings natürlich an das Ende. Dabei weiß ich noch, dass ich Rotz und Wasser geheult habe und es gleichzeitig nicht gut fand. Ein Gefühl was sich durch das gesamte Buch gezogen hat. Einerseits war ich so begeistert von der Idee und mochte Rachel und Jimmy, anderseits gefiel mir die Umsetzung nicht wirklich. An manchen Stellen war es mir zu absurd,  zu abwegig und ich habe mir einfach ein wenig mehr Realität gewünscht. Gleichzeitig konnte ich mich nicht davor bewahren berührt und mitgenommen zu sein. Geschweige denn konnte ich das Buch ab einer gewissen Stelle noch zur Seite legen.

Also inhalierte ich es mit zwiespältigen Gefühlen, war am Ende sowohl erschüttert als auch unbegeistert, drückte mich über Monate um die Rezension herum und weiß auch jetzt noch nicht so wirklich was ich davon halten soll.  *g*

Wenn man sich andere Rezensionen durchliest (das mache ich ganz gerne, wenn ich sehr lange brauche, um mich wieder detaillierter an den Inhalt zu erinnern), so sind die meisten absolut begeistert. Einige wenige bemängeln die vielen Klischees. Hin und wieder wird die Moral (lobend) erwähnt. Doch dafür könnte man zur Not auch nur den Klappentext lesen. 😉

Mit gemischten Gefühlen lande ich dann irgendwie bei 3 Sternen. Bin mir aber sicher, dass es vielen Menschen Freude machen könnte.

 

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