Autor: Kerstin Gier2015-02-25 22.04.22
Titel: Silber – Das zweite Buch der Träume
Reihe: Silber-Trilogie #2
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 416 Seiten

Das Buch ist bei Fischer erschienen und kann hier erworben werden.

Cover: Wie auch beim ersten Band der Reihe ist es einfach unglaublich detailliert. Und im Gegensatz zum ersten Buch auch wieder hübsch. Zarter, weniger beängstigend und gruselig. Es passt zum Buch und ist wie bei allen Gier-Büchern einfach stimmig.

Der Klappentext:
Und da hörte ich es, mitten in das plötzliche Schweigen hinein: ein vertrautes, unheilvolles Rascheln, nur ein paar Meter entfernt. Obwohl niemand zu sehen war und eine vernünftige Stimme in meinem Kopf sagte, dass das hier sowieso nur ein Traum sei, konnte ich nicht verhindern, dass Angst in mir hochkroch, genauso unheilvoll wie das Rascheln.

Zitat:

 „Noch nie hatte ich mich so sehr nach der Zeit zurückgesehnt, als ein böser Traum nach dem Aufwachen wirklich nichts als ein böser Traum gewesen war.“ (S. 213)

„Es war als habe er lauter Pulverfässer zusammen mit brennenden Lunten arrangiert.“ (S. 266)

„Es ist wohl doch einfach nur eine umgekippte Acht“, sagte Grayson trocken. (S. 308)

Fazit:
Hätte ich dieses Buch unmittelbar nach dem Lesen rezensiert, wäre es vllt. eine Lobeshymne geworden. Jetzt ist es allerdings 4 Wochen her, ich habe es nicht sofort rezensiert und stelle fest: Ich erinnere mich nicht mehr an den Inhalt. Und wie soll ich restlos begeistert über ein Buch schreiben, wenn ich mich nicht mehr daran erinnere? Deswegen ist diese Rezension hier auch ein klein wenig abgespeckt.

Woran ich mich allerdings erinnere: Ich fand es nicht so gut wie Band 1. Und ich war auch nicht so mitgerissen wie bei den Edelsteinen. Und vor allem: Ich warte jetzt nicht sehnsüchtig auf die Veröffentlichung von Band 3. Natürlich werde ich es lesen. Vermutlich auch relativ zeitnah, wenn es dann in der Bibliothek verfügbar ist. Aber ich habe keinen unbändigen Drang es sofort tun zu müssen, wie z.B. bei der Edelsteintrilogie, Panem, oder Skulduggery Pleasant.

Natürlich hat sich nichts daran geändert, dass die Art und Weise wie Kerstin Gier schreibt einfach wunderbar ist. Das ist mir jetzt allein beim Zitate notieren wieder aufgefallen. Es hat sich also mit Sicherheit sehr, sehr gut lesen lassen.

Um mir selbst inhaltlich noch mal auf die Sprünge zu helfen, habe ich jetzt noch mal kurz bei Golden Letters nachgelesen. 😉 Und sie sagt es eigentlich schon ganz gut: Es passiert einfach nicht viel, wird erst am Ende spannend, aber die humorvolle Schreibweise rettet da über vieles hinweg.

Noch mal lesen würde ich es nicht, als Hörbuch anhören schon und ne Verfilmung würde ich mir wohl auch ansehen… und mit viel Wohlwollen werden das dann eben 4 Sterne.

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

 

 

 

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