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Das ging schnell mit dem Januar. Und obwohl ich mir dachte „Och, bis du den Artikel veröffentlichen musst hast du ja noch ein wenig Zeit.“, hätte ich das vermutlich dann im Endeffekt doch vergessen, wenn ich nicht ein eigenes Erinner-Mich hätte. Danke Tialda 😀

Sarah Kuttner – Mängelexemplar
Das Buch ist 2011 bei Fischer erschienen und kann hier erworben werden.

„Ich finde es ein wenig schade, dass mir so dermaßen die Leidenschaft für diesen Sport (oder irgendeinen Sport) fehlt. Und während ich darüber nachdenke, was mich stattdessen im Leben hungrig macht, was mein Synonym für diese Kletterlust ist, merke ich, dass ich nicht hungrig bin. Auch nicht satt. Eher appetitlos.“ (S. 33)

 „Als ich dreißig geworden bin, habt ihr alle gefragt, ob es gruselig wäre, ob es mir Angst machen würde, und ich habe nie verstanden, worauf alle hinauswollten. Als ob sich mein Leben komplett entwerten, umdrehen würde. Und jetzt, zwei Jahre später, fühle ich mich plötzlich total überfordert.“ (S. 87)

Zur Rezension. (5/5)

Sandra Winkler – Er nannte mich Fräulein Gaga
Das Buch ist 2013 bei Fischer erschienen und kann hier erworben werden.

“Für mich klingt das so überzeugend wie ein amerikanischer Fernsehprediger. Klopf, klopf, wer ist da? Die Lösung all deiner Probleme. Ich will sofort hören, was Dr. Wölk dazu zu sagen hat. Doch Dr. Wölk kommt nicht wieder.” (S. 78)

“Dass viele Menschen nicht gegen ihre Phobie tun – immerhin soll jeder zehnte Deutsche unter einer der rund 600 medizinisch anerkannten Arten leiden – , liegt übrigens daran, dass es meist ziemlich einfach ist, dem Schreckens-Subjekt aus dem Weg zu gehen. Man geht einfach nicht in den Keller, wo diese ekligen Monster ihre Netze spinnen, sondern schickt den Partner. oder man lässt sich herumkutschieren, statt selbst zu fahren. Die Angst vor der Angst ist dabei häufig größer als die Phobie selbst und treibt uns dazu, unseren Alltag um unsere Furcht herumzustricken.” (S. 104)

“”Aber so funktioniert eine Partnerschaft nicht”, wundert sie sich über mich. “Wenn es Ihnen gelingen würde, alle ihre Macken loszuwerden, dann hätten Sie ja irgendwann eine Beziehung, in der Sie beide nur noch flöten und man könnte jederzeit die Rama-Frühstückswerbung bei Ihnen zu Hause drehen.” Das klingt in der Tat todlangweilig.””(S. 134)

Zur Rezension. (3,5/5)

Klaus-Peter Wolf – Ostfriesengrab
Das Buch ist 2009 bei Fischer erschienen und kann hier erworben werden.

„Volker Bogdanski kam nach seiner Entlassung bei einer Schießerei in Hamburg auf dem Kiez ums Leben. Es ging um eine russische Hure, wenn ich mich nicht irre. Aber das für für Sie weniger von Belang sein. Jedenfalls wurde er eingeäschert und ist somit nicht mehr vernehmungsfähig.“ (S. 110)

Zur Rezension. (3/5)

Klaus-Peter Wolf – Ostfriesensünde
Das Buch ist 2010 bei Fischer erschienen und kann hier erworben werden.

“Für das M40 brauchte er eine erhöhte Schussposition. Ein Dach oder einen Balkon. Er verfluchte dieses flache Ostfriesland, für seine Zwecke war es recht ungeeignet. Keine vernünftigen Hochhäuser, keine Berge. Sollte er etwa vom Deich aus schießen oder von einer Windmühle?” (S. 108)

Zur Rezension. (4/5) 

Mir ist tatsächlich erst jetzt beim Zusammentragen aufgefallen, dass wirklich alle gelesenen Bücher aus dem Fischer-Verlag waren. 😀

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