Bin ich nicht unglaublich pünktlich? 😉

Anne Sonntag – Eigentlich Liebe

“Ich nehme einen großen Schluck Champagner und ertrinke in Glück. Dem Glück der anderen. Angeregte Gespräche, lachende Gesichter, strahlende Augen, euphorische Hochzeitsmienen, aufwendige Hochsteckfrisuren und ich in meiner einsamen Mittelmäßigkeit.” (s. 94)

“Was ist besser? Etwas zu erleben, auch wenn es nur dieses eine Mal geben wird? Oder ist das Vermissen danach im Vergleich zu den paar Momenten – okay, Stunden – der Erfüllung nur eine bleischwere Last, die letztlich die Erinnerung an den Gefühlsrausch nach kürzester Zeit erstickt?” (S. 96 ff.)

“”Du hast recht”, sagte ich schließlich in einem fremden, festen Tonfall. “Wir sind ein Fehler.” (S. 168)

Adriana Popescu – Versehentlich verliebt

“”Mama? Ich bin noch in Stuttgart.” – “Wer ist da?” – “Pippa. Deine Tochter.” Ich frage mich, wie oft Frauen bei meiner Mutter anrufen und sie “Mama” nennen. Soweit ich weiß, gibt es außer mir und meinem Bruder, der zwar längere Haare, aber dafür eine tiefere Stimme hat als ich, keine weiteren Kinder.” (S. 25)

Carina Bartsch – Kirschroter Sommer

“Es kam nicht oft vor, dass die Berliner Verkehrsbetriebe und ich derart gut aufeinander abgestimmt waren. Wir teilten einen ausgeprägten Hang zur Unpünktlichkeit, lebten diesen in der Regel allerdings leider zu unterschiedlichen Zeiten aus.” (S. 5 Ebook)

“Ich versuchte, alles um mich herum auszublenden und konzentrierte mich einzig auf meine Füße. “Tu einfach so, als würdest du’s können,” sprach ich mir zu und kämpfte mich weiter voran.” (S. 55 Ebook)

“Ich seufzte. Es gab Menschen, die konnten tanzen, und dann gab es wiederum Menschen wie mich, deren Bewegungen eher an einen epileptischen Anfall oder an einen Pinguin auf Glatteis erinnerten.” (S. 75 Ebook)

“Davon jedoch abgesehen war ich der Ansicht, dass sich jeder aufbrezeln konnte. Die wahre Kunst dagegen war es, jemanden zu finden, der einen so nahm wie man war. Sollte sich so einer aber nicht finden lassen, dann trug ich lieber die Konsequenzen und blieb allein.” (S. 167 Ebook)

John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter

“Wenn du willst, dass ich mich wie ein Teenager benehmen, dann schick mich nicht zur Selbsthilfegruppe. Besorg mir einen gefälschten Ausweis, damit ich in Clubs reinkomme und Wodka trinken und Haschisch nehmen kann.” (S. 10, Ebook)

Mehr Schätze drüben bei Tialda. 🙂

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