Autor: J. Lynn 2014-10-01 22.15.31
Titel: Wait for you
Reihe: Wait for you #1
Genre: New Adult
Seitenzahl: 448 Seiten

Das Buch ist bei Piper erschienen und kann hier erworben werden.

Cover:
Ich finde es unspektakulär und nichtssagend. Und wenn ich mich ganz speziell aufregen möchte, erwähne ich auch noch, dass ich die Pullifarbe total grausam finde 😉 Ich finde es ungenau, dass der Titel in den Pulli geht und somit an der Stelle noch ne andere Farbe hat. „Roman“ finde ich jetzt auch nicht so passend und die Schriftfarbe für die Autorin.. Joar… kann man machen. Gefällt mir aber einfach so überhaupt gar nicht. Also alles.

Der Klappentext:
Avery Morgansten zieht von Texas nach West Virginia, um auf ein kleines College zu gehen, wo niemand sie kennt. Sie will ein neues Leben beginnen, fern von ihrer schmerzhaften Vergangenheit. neben neuen Freunden macht sie an ihrem ersten Tag auf dem College auch Bekanntschaft mit dem unverschämt charmanten Cameron Hamilton, der so gar nicht in ihr neues, ruhiges Leben passt – und keine Gelegenheit auslässt, sie um ein Date zu bitten. Avery gibt ihm einen Korb nach dem anderen, doch so schnell gibt Cam nicht auf…

Inhalt:
Tja… der Klappentext sagt einfach schon alles. Ich hab dem nichts hinzufügen 😉

Erster Eindruck:
Mich verwirrt der Name „Avery“ ziemlich. Was vielleicht daran liegt, dass ich sehr viel und exzessiv „Grey’s Anatomy“ schaue und ich da einfach sehr an Jackson Avery gewöhnt bin. Ebenfalls bin ich bei „Cam“ direkt bei „Bones“. Serienjunkie halt. Was mir gefällt ist, dass es einfach wirklich direkt losgeht. 

Zitat:

„Ich lächelte. „Sie haben es sich gemerkt.“
„Ich bin davon überzeugt, dass der Schlüssel für den Beginn einer guten Beziehung darin liegt, sich zumerken, wie jemand seinen Kaffee trinkt.“ (S. 230)

Fazit:
Die Auswahl bei Piper wird für mich irgendwie immer schwerer. Ich kann mit dem Sortiment leider nicht allzu viel anfangen. Die für mich interessanten Fantasy-Bücher besitze ich alle (Pratchett), Arne Dahl hab ich jetzt seit April nicht weiter gelesen, weshalb die weiteren Bücher der Reihe da halt auch irgendwie blödsinnig wären. Mit „Frostkuss“ hab ich schlauerweise immer noch nicht angefangen (war mein Stand, als ich die Rezension angefangen habe ;)) und Adriana Popescu veröffentlicht erst im November. 😉 Also hab ich mich bei den Blogs umgeschaut und bin dann im Endeffekt bei diesem Buch hier gelandet. „Och… das ist ja nicht so schwere Kost, das hast du bis Dienstag durch. Jeden Tag 100 Seiten. Dann kannst du Dienstag mit dem neuen Ostfriesen anfangen.“ – „So wenig sind 100 Seiten aber auch nicht… ich lese ja nur beim Baden, oder unterwegs.“

Das war gestern. Jetzt sitze ich hier und schreibe die Rezension. Ich habe etwa 5,5 Stunden gebraucht. Es war 5 Uhr heute früh als ich das Buch beendete. In der Wanne angefangen (etwa 50 Seiten) bin ich dann früh ins Bett, weil ich eigentlich krank bin und gescheit ausschlafen wollte. Ähm ja. Irgendwie packte mich da aber ein gewisser Rausch. Erst wartete ich dringend auf den ersten Kuss. „Danach hörst du auf.“ Dann auf Thanksgiving. „Danach dann aber.“ Wenn sie es ihm erzählt hat… „Dann hörst du aber wirklich auf!“ Ach… die Seiten kannst du jetzt auch noch lesen.

Dabei muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich sehr, sehr viele Stellen viel zu sülzig und schmalzig fand. Jedesmal, wenn Cam „Süße“ sagt hätte ich kotzen können. Und das ist wirklich häufig. Auch Avery treibt mich in den Wahnsinn. Ich hab einfach keine Geduld mehr mit Menschen/Charakteren die helfende Hände ausschlagen. Es gibt also so einiges was mich wirklich aufregt. Viele Wiederholungen, Vorhersehbarkeit, zu viel Kitsch und vor allem viel zu schnell zu tiefe Gefühle. Aber das ist vermutlich in diesem Genre einfach so. Zeitweise hab ich mich sehr an Twilight erinnert gefühlt. Kann aber auch nicht sagen woran ich das jetzt festmachen würde. Auch bei Twilight kann ich beim besten Willen nicht sagen was ich so dran mag. ^^

Auch wenn das jetzt so wirkt: Würde ich das Buch schlecht finden, hätte ich es nicht so inhaliert. Irgendwas scheint also auch richtig zu sein. Aber was? Ich weiß es nicht wirklich. Es hat mich gut unterhalten. Es war schon auch irgendwie spannend. Gerade diese „Kurz vorm ersten Kuss“-Momente habe ich wirklich mitgefühlt. In vielen Gedankengängen war ich sehr nah bei Avery.

Aber ich würde es nicht nochmal lesen wollen. Und nein, vermutlich werde ich mir auch nicht „Be with me“ besorgen. Kurz hab ich über „Trust in me“ nachgedacht, aber auch wenn die Idee verlockend ist… noch mal die ganze Story? Muss das? Nicht wirklich. 

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

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Ignorieren:

Es ist kurzweilige, brauchbare Unterhaltung. Aber es hat jetzt nicht dazu beigetragen, dass ich ein Fan von der Autorin werde, oder aber unbedingt mehr aus dem Setting erfahren muss.

 

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