Ich komm mit dem rezensieren kaum hinterher… Und lese viel zu schnell… Echt anstrengend. ^^ Habe weit mehr gelesen und gefunden als hier zu sehen ist. Und bin mir auch nicht sicher, ob ich manches nicht schon mal präsentiert habe, weil weit vor Juni gelesen, aber jetzt erst rezensiert. *seufz*

Levke Winter – Butter bei die Fische

“Dabei litt sie an einem Mangel an Intelligenz und einem Übermaß an Zeit, was vermutlich miteinander im Zusammenhang stand und was man ihr, wie er fand, nicht vorwerfen durfte, weil der Herrgott sie halt so geliefert hatte.” (S.22)

“Ich bin in dieser Gegend geboren und finde es schön, dass hier nix passiert. Diese absolute Ruhe. In Düsseldorf sind sogar die Pflastersteine hektisch.” (S. 58)

Mary Janice Davidson – Happy Hour in der Unterewelt

“Ich schlug auf dem Rasen auf, rollte herum, stand auf, schüttelte das Laub aus meinem Haar, untersuchte die Grasflecken auf meinem linken Knie … dann erst fiel mir ein, dass ich meine Schlüssel und meine Handtasche vergessen hatte, und ging zur Tür, um zu klingeln. (S. 31)

“Nicht so erstaunlich! Wirklich erstaunlich ist die Tatsache, dass sie fast ein Jahr vom Teufel besessen war und niemand etwas Ungewöhnliches bemerkte!” (S. 105)

Adriana Popescu – Lieblingsgefühle

“Es geht nicht darum, wie lange er in meinem Leben ist. Es geht darum, wie es vor ihm war.” (S. 153)

“Was auch immer gerade in mir passiert, es passiert auch zwischen uns.” (S. 171)

“Ein echter Lieblingsmoment ist nur dann vollkommen, wenn das Gefühl dazu passt. Der Abend im Kubus war voller besonderer Momente – aber es war kein Lieblingsmoment dabei. Es war eher so, wie wenn man traurig ist und nicht weinen kann, wenn man fröhlich ist, aber das Lachen nicht über die Lippen kommen will, wenn Außen und Innen einfach nicht zusammenpassen.” (S. 278)

“Es ist ganz leicht. Einfach nur loslaufen und springen. So wie damals. Das ist einfach, auch wenn wir im Laufe des Lebens lernen, dass nichts so einfach ist wie damals als Kind, als man nicht so viel nachgedacht hat. Man ist einfach losgerannt und gesprungen, mit der Gewissheit, dass es schon irgendwie gut gehen würde.” (S. 390)

Julia Engelmann – Eines Tages, Baby

“Jemand sagt dir, du bist anders,
dann denk dir für dich:
Anders ist nicht falsch,
bloß ‘ne Variante von richtig.” 
(S. 10, Stille Wasser sind attraktiv)

“Ich hab so bescheuert viel Angst.
Angst vor falschen Entscheidungen und davor, mich nicht zu entscheiden.
Angst, irgendwo wegzugehen und mir eigentlich wünschen zu bleiben,
hab Angst, Fehler zu machen, auch wenn ich weiß, dass sie wichtig sind,
hab Angst, zu spät zu merken, welche Wege doch richtig sind… “
(S. 43, Bestandsaufnahme in 3 Teilen)

“Das sind die, die einfach schweigen,
weil sie nicht an sich selber glauben,
weil sie nicht glauben, dass sie jemand hören will,
weil irgendwer sagt, dass sie nichts taugen.”
(S. 56, Über stille Poeten)

“Ich hab ‘ne Münze geworfen und auch das Universum um Rat gebeten,
hab mich in Horoskopen und in Büchern und in Foren schlau gelesen.
Hab ‘ne Pro- und Kontra-Liste und ‘ne Mindmap produziert,
hab alle Freund und zum Schluss auch meine Eltern involviert.
(S. 73, How to entscheid myself)

“Die beste Zeit ist immer jetzt, 
und viel grüner wird es nicht,
nur – du musst dich selbst bewegen,
denn das kann keiner für dich.”
(S. 83, Grüner wird’s nicht)
Mehr Schätze drüben bei Tialda. 🙂

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