Autor: Kerstin Gier2014-05-30 15.54.06
Titel: Rubinrot
Reihe: Liebe geht durch alle Zeiten #1
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 352 Seiten

Das Buch ist bei Arena erschienen und kann hier erworben werden.

Cover: Ich erwähnte das schon mal irgendwo… als ich sie bekam: Die Bücher sind ja… SO! SCHÖN! Ehrlich. Und das sogar in rosa. 😉 Die Schriftart ist toll. Die Hervorhebungen ein Traum und allein schon das Papier vom Cover. ❤ Als ich vor ein paar Tagen bei einem Freund war, zeigte er mir den vollständigen Schuber den er aus einem Bücherschrank gefischt hat. „Lass mich nur mal anfassen! Ich klau sie dir nicht (obwohl der Schuber natürlich großartig ist *hust*) ich will nur anfassen!!!“ Zum Glück hat uns niemand gehört.

Der Klappentext:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert.

Erster Eindruck nach 2 Kapiteln:
Die Sprache nervt mich ein wenig. Was möglicherweise daran liegt, dass ich es nicht so mit Jugendlichen habe. Genau an der Stelle wo ich mein erstes Fazit abgeben muss wird es das erste Mal wirklich spannend. Der erste Zeitsprung. *jubel* Auch ihre Bekanntschaft mit James finde ich höchst interessant und hoffe darauf, dass er noch eine größere Rolle haben wird. Charlotte möchte ich gerne erschlagen. Oder irgendwo in der Vergangenheit aussetzen. Vielleicht während der Pest im Krankenhaus oder so… ^^

Inhalt:
Während in ihrer Familie alle austicken und auf den ersten Zeitsprung ihrer Cousine Charlotte warten, bekommt Gwendolyn (ich hab da übrigens immer „Die Ärzte“-Assoziationen) erste Schwindelanfälle und befindet sich plötzlich in der Vergangenheit. Im Gegensatz zu ihrer Cousine wurde sie darauf so gar nicht vorbereitet und das beunruhigt nicht nur Gwen selbst ein wenig. Denn da gibt es eine merkwürdige Mission, die sie – also eigentlich ja Charlotte – zusammen mit Gideon bestreiten soll. Überhaupt scheint das alles ein wenig merkwürdig.Vielleicht haben Lucy und Paul ja doch gute Gründe für ihre Flucht und ihr Handeln? 

Zitat:

„Was, wenn wir gleich zurückspringen? Ich will nicht auf dem Schoß von einem … ähm … Kommunionkind landen .. und ich könnte mir vorstellen, der Pfarrer ist auch nicht gerade begeistert.“ – „Keine Sorge.“ Gideon lachte leise. „In unserer Zeit ist dieser Beichtstuhl niemals besetzt.“ (S. 336)

Fazit:
Es war eine blöde Idee den Film zu schauen bevor ich die Rezension geschrieben habe, denn jetzt bin ich inhaltlich ein wenig wirr und von den Personen stark beeinflusst. Ich mochte den Film jetzt sehr gerne, auch wenn er inhaltlich ein wenig über das Buch hinaus ging… Zumindest denke ich nicht, dass es sich um dazu gedichtete Teile handelte, sondern nur um ein Vorgreifen? Mir gefällt die Besetzung der Rollen sehr und davon losgelöst lässt es sich jetzt irgendwie schwer urteilen. Aber ich mochte das Buch natürlich auch und hätte auch direkt zur Fortsetzung greifen können. Gebremst haben mich zwei Dinge. Zum einen das Bewusstsein, dass ich schwer drüber schreiben kann, wenn ich den zweiten Teil kenne, zum anderen die Gewissheit, dass ich mich dann schnell dem Ende näher. Und das Ende einer Reihe ist auch immer ein Abschied.
Gwen ist mir sehr sympathisch, während ich die Loge zunehmend gruseliger finde und mir diese allgemeine Arroganz sehr gegen den Strich geht. Ich finde ja auch, dass es mit Gwen und Gideon plötzlich sehr schnell geht. Mir zu schnell, aber gut was soll man von Jugendlichen erwarten. 😉 Ein wenig unlogisch finde ich ja, dass man gar nicht erst anfängt sie vorzubereiten, sondern sie einfach jetzt ins kalte Wasser wirft. Klar, sie wird nicht über Nacht französisch lernen, aber ein „wir fangen an das nachzuholen“ taucht irgendwie nicht auf, oder? Insgesamt komme ich zu einem: Ich fand es sehr gut. Es hat Spaß gemacht, aber es ist nicht DAS Buch. Und ich weiß auch nicht, ob ich es jetzt unbedingt mehrfach lesen wollen würde. So wie Skulduggery. Oder Potter. Deswegen 1 Stern Abzug.

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

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Ignorieren:

 Allein schon weil sie sich gut im Regal machen. 😉

 

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