Autor: Anna Koschka2014-05-22 20.57.42
Titel: Naschmarkt
Reihe: Dotti – 1
Genre: Roman
Seitenzahl: 448 Seiten

Das Buch ist bei Droemer-Knaur erschienen und kann hier erworben werden.

Cover: Dankbar, dass ich nur die Ebook-Fassung habe. Das Original ist mir einfach viel, viel zu bunt. So bunt, dass es die vielen schönen Details überblendet. Die sind aber auch das einzige was mir gefällt. Der Vogel. Die Herzen. Die Katze. Ansonsten ist es einfach nicht wirklich meins und passt auch nicht wirklich zum „Mauerblümchen“-Thema. Und auch nicht zu Dotti. Finde ich.

Der Klappentext:
Dotti Wilcek hat der Männerwelt abgeschworen. Endgültig. Wozu braucht Frau schon Liebe, wenn es beste Freundinnen, gute Bücher und einen dicken Kater gibt? Keine könnte also ungeeigneter sein, eine brandneue Internetdatingagentur zu testen und darüber zu schreiben, als Dotti. Schließlich ist sie Literaturredakteurin, nicht Klatschreporterin. Doch ihr bissiger Blog über Männer, Mauerblümchen und Flirten für Anfänger spricht einer ganzen Generation von netzgeplagten Singles aus dem Herzen. Also datet Dotti, auf Teufel komm raus!

Erster Eindruck nach 50 Seiten:
Aber ich bin begeistert, obwohl ich Hypes ja generell erst mal scheiße finde, aber ich mag es wirklich..Ich musste in der Bahn ständig anfangen zu lachen… und hab mir auch alles mögliche als Zitat markiert… Das ist in dem Ausmaß fast schon nervig wenn man es dann aus nem Ebook übertragen will.. Maeh 😀 Der Kater ist großartig und ich finde es wirklich schwer beim Lesen aufzuhören. Dotti ist mir sehr sympathisch… ich bin gespannt wie es weiter geht. Und diese wunderbare Uhr! Was ein tolles Geschenk! Ich möchte auch eine! 

Inhalt:
Dotti hat keine Lust auf Dates. Also datet sie nicht. Sie ist glücklich mit ihrem Leben. Genau so wie es ist. Mit Kater, Büchern, ihren Freundinnen und ihrem Job. Doch genau der wird ihr zum Verhängnis, als sie sich nicht beherrschen kann und ihre Chefin ein klein wenig reizt. Plötzlich hat sie die Aufgabe über ein literarisches Flirtportal zu schreiben und sich dafür auch zu daten. Doch nicht nur das. Sie bekommt auch noch den nerdigsten aller Kollegen zur Seite gestellt und soll von nun an einen Internetblog führen. Das der erste eher genervte Artikel sich solcher Beliebtheit erfreut erwartet keiner. Aber wirklich raus kommt sie aus der Sache nicht mehr. Kaum auf der Plattform angemeldet, wird sie auch schon mit Nachrichten konfrontiert. Zunächst eher unbegeistert, lässt sie ein Absender irgendwann nicht mehr los… 

Zitat:

„Ich nicke abwesend, während die Worte „Happy“ und „End“ vor meinen Augen zu flimmern beginnen.“  (S. 23)

„Hast du etwas zwei Jahre auf die selbe Art erledigt betrachte es sorgfältig. Hast du es fünf Jahre getan, betrachte es misstrauisch, und hast du es gar zehn Jahre getan, dann hör damit auf, und mach es anders.“ (S. 156)

Fazit:
Diese Rezension zog sich jetzt echt ne Weile hin. Wie alle Rezensionen bei Büchern, bei denen ich mir nicht eindeutig sicher bin was ich von halten soll. Aber je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es. Und die letzte Entscheidung hat mir dann jetzt gerade eben noch Tialda abgenommen. Mit der hab ich das Buch nämlich ursprünglich gleichzeitig gelesen. Ursprünglich. 😉
Auch diesmal war es eine „Musst du unbedingt lesen!“-Empfehlung. Und ja, das habe ich. Es ist einfach und angenehm zu lesen. Ich habe viele Zitate herausgeschrieben, fand viele Stellen witzig und war am Anfang sehr, sehr begeistert. Doch dann zog es sich im Mittelteil ein wenig hin und dämpfte die Stimmung. Es war dort definitiv kein Leserausch in einem Atemzug. Der unbekannte Absender der Nachrichten im Flirtportal sorgt für Spannung. Die ein oder andere Lebensweisheit ist auch versteckt, die Charaktere sind nach meinen Erinnerungen fast alle sympathisch, aber irgendwie hat es auch den ein oder anderen Haken. Die TV-Sendung zum Beispiel ergibt für mich so gar keinen Sinn und ist mir einfach viel zu abgedreht. Warum? Die ganze Sendung über frage ich mich nur WARUM? Die Zusammenhänge sind mir persönlich relativ schnell klar, viele Nebenschauplätze finde ich jetzt nicht so wichtig. Und am Ende wird es zunehmend absurder. Mir persönlich ja zu absurd. Und ich schwanke hier stark. Und weil es im nachhinein jetzt nicht so viele überragende Erinnerungen weckt… werden es dann im Endeffekt doch nur 3. Obwohl ich am Anfang so begeistert war. Obwohl ich am Anfang alles so unglaublich toll fand. Aber im Endeffekt bleibt davon nicht viel. Trotzdem lese ich gerade die Fortsetzung. 😉

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

Kaufen:
Leihen: 
Ignorieren:

 

 

Advertisements