Auch dieses Mal sind schon Zitate von Büchern dabei die ich noch nicht rezensiert, aber schon gelesen habe.

 Jutta Profijt – Kühlfach 4

„Ich denke kurz vor dem Duschen überhaupt nicht viel und wenn, dann nur in einsilbigen Grund- und Brummlauten.“ (S. 8)

„Bis auf mich, denn ich glaubte, der Begriff „Menschenseele“ trifft wohl auf niemanden so genau zu wie eben auf mich. Ich geisterte (auch ein Wort, das eine plötzliche Aktualität gewann) ziel- und planlos herum.“ (S. 26)

“Da gab es den ultimativ besten Zeugen eines Mordes, nämlich das Opfer höchstselbst, und der Mediziner fragt, auf welcher Grundlage er sein Wissen zum Tathergang verbreiten solle. Ist es zu fassen?” (S. 30)

Anna Koschka – Naschmarkt

“Die Realität ist keine Soapopera und keine Romanze von Nicholas Sparks, sondern ein Scheißdschungelcamp, in dem man selbst der Promi ist, aber einen niemand rausholt.” (S. 7)

“Ich will etwas sagen. Circa dreitausend schlagkräftige Argumente köcheln in mir. Leider verpuffen sie irgendwo hinter dem Kehlkopf, denn was am Ende über meine Lippen kommt, ist lediglich ein leises Grollen. Ich mische Wetterleuchten und Platzregen dazu, bis mir innerlich das Wasser bis zum Hals steht.” (S. 18)

“Ich nicke abwesend, während die Worte “Happy” und “End” vor meinen Augen zu flimmern beginnen.”  (S. 23)

“Hast du etwas zwei Jahre auf die selbe Art erledigt betrachte es sorgfältig. Hast du es fünf Jahre getan, betrachte es misstrauisch, und hast du es gar zehn Jahre getan, dann hör damit auf, und mach es anders.” (S. 156)

Britta Sabbag – Pinguinwetter

“Vielleicht ist es nicht wichtig, was uns passiert, dachte ich, sondern vielmehr, welche Entscheidungen wir daraufhin treffen.” (S. 189, Ebook)

Nadine Erdmann – Mind Ripper

“”Magier!”, brummte Zack kopfschüttelnd. “Bis ihr euer Equipment einsatzbereit habt, hat der Rest der Truppe bereits fünf Schlachten geschlagen und drei Kriege gewonnen.” Ein kleiner Lichtblitz zuckte aus Sams Zeigefinger und traf Zack in den Oberarm.” (S. 7)

Mirjam Dreer – Begraben unter Gänseblümchen

“Gestatten, Mia, Übergangsmädchen. Der Übergangspartner tritt dann in Kraft, wenn eine Beziehung endet. Ganz egal, ob man verlassen wird oder selbst Schluss macht. Auf einmal fehlt ein wesentlicher Teil im Leben, auf den man vielleicht sogar verzichten kann, aber auf was die wenigsten verzichten wollen,  ist das Gefühl. Das Gefühl der Geborgenheit, der Wärme, dass man morgens aufwacht und ein warmer Körper neben einem liegt. Und dann bin ich da. Ich streichle über Köpfe, kraule Nacken, koche Nudelsuppen, rede, höre zu. Sobald es dem Typen wieder besser geht, so nach zwei bis drei Monaten, weil er sich verliebt hat, natürlich nicht in mich, sondern in ein neues Mädchen, oder weil er es mit seiner Ex doch noch mal probieren will, bin ich weg.” (Track 9, Kleinstadtschlampe, S. 86)

Anne Freytag – 434 Tage

„Manchmal wünschte ich, mein Leben hätte ein Drehbuch, in dem ich nachschlagen kann, was als nächstes passiert. Ich hätte gerne eine Orientierung. So eine Art Leitfaden oder wenigstens eine Richtung. (Ebook, S. 3)

„Gut, zugegeben, bei manchen Liedern habe ich an ihn gedacht. Oder wenn jemand mit seinem Parfüm an mir vorbeigegangen ist oder wenn ich hinter einem Auto mit derselben Buchstabenkombination auf dem Nummernschild hergefahren bin. Aber die meisten Tage war er weg.“ (Ebook, S. 8)

„Ich habe keine Ahnung, was ich heute zu Mittag essen werde. Und dann renne ich los und verspreche jemandem, ihn bis an mein Lebensende zu lieben? Ich kann nicht ganz bei Trost gewesen sein. (Ebook, S. 27)

„Ich habe sogar eine Benjamin Blümchen Kassette eingelegt. Nichts. Ich bin hellwach.“ (Ebook, S. 62)

 

 

Mehr Schätze drüben bei Tialda. 🙂

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