Autor: Britta Sabbag2014-05-29 17.49.24
Titel: Pinguinwetter
Reihe: Charlotte – #1
Genre: Roman
Seitenzahl: 254 Seiten
Lesegeschwindigkeit: 2 Tage

Das Buch ist bei Bastei Lübbe erschienen und kann hier erworben werden.

Cover: Mal wieder bin ich froh, dass ich die schwarz-weiß Fassung habe. Wir wissen ja, pink ist nicht mein Fall. So viel pink schon gar nicht. 😉 Der Pinguin ist natürlich süß, die Sonne vollendet den Titel. Es ist süß, aber das pink hätte mich sicher abgehalten. 😉

Der Klappentext:
Charlotte wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere gefeuert. Außerdem erhält sie von ihrer Mutter äußerst fragwürdige SMS aus der U-Haft in Grönland. Dann entscheidet sich ihr Immer-mal-wieder-Mann Marc auch noch, endlich in den Hafen der Ehe einzuschiffen – allerdings nicht mit ihr. Und nun? Rein in die rosa Babyelefantenhose und rauf aufs Sofa!
Um Charlotte auf andere Gedanken zu bringen, drückt Freundin Trine ihr Sohnemann Finn aufs Auge. Als es bei einem Zoobesuch zu einem Beinahe-Unfall kommt, steht Charlotte der alleinerziehende Eric als Retter in der Not zur Seite. Weil der jedoch glaubt, Charlotte sei Finns Mutter, geht der Schlamassel erst richtig los …

Erster Eindruck nach 50 Seiten:
Ich habe den Fehler gemacht und nicht den Klappentext gelesen. Eigentlich hab ich mich überhaupt nicht drum gekümmert vorher zu erfahren was ich lese. Es war eine „Musst. Du. Lesen.“-Empfehlung. Also hab ich es gelesen.

Aber weil ich so gar nicht wusste worum es geht war ich bereits hier schon massiv genervt. „Du musst unbedingt schwanger werden, solange du kannst…“ Bitte? Ernsthaft? Mal davon ab, dass mich das Thema Kinder und Schwangerschaft bis aufs Blut reizen kann… aber bitte? Ernsthaft? Das finde ich nicht mal lustig. Nicht mal im Ansatz.Schon gar nicht, wenn Charlotte da so offensichtlich keine Lust drauf hat. 

Inhalt:
Siehe Klappentext. Daraus kann man sich eigentlich auch die ganze Geschichte herleiten. 😉 

Zitat:

„“Ach, und noch was, Charly, falls dir gar nichts mehr einfällt: Werde doch schwanger!“ Langsam hatte ich das Gefühl, dass sämtliche Uhren um mich herum weitaus lauter tickten als  meine eigene.“ (S. 72, Ebook)

„Vielleicht ist es nicht wichtig, was uns passiert, dachte ich, sondern vielmehr, welche Entscheidungen wir daraufhin treffen.“ (S. 189, Ebook)

Fazit:
Ich hab es jetzt so lange verdrängt diese Rezension zu schreiben, weil es mir nie leicht fällt schlechte Rezensionen zu schreiben. Schon gar nicht, wenn man mit dieser Meinung so alleine da steht. 😉 Aber ich wurde einfach nicht warm mit diesem Buch. Zwar ließ es sich wirklich schnell lesen, weil es recht flüssig geschrieben ist, aber eigentlich wollte ich es die ganze Zeit einfach nur hinter mich bringen.
Das hatte mehrere Gründe. Zum einen ist das Kinderthema einfach nicht meins. Absolut nicht. Klar, es ist mein Fehler, wenn ich den Klappentext vorher nicht lese und einfach blind einer Empfehlung folge. Es wäre auch nicht das Problem, dass Charlotte sich als Patentante mit Finn beschäftigt. Aber wenn auf den ersten 50 Seiten schon gefühlt 100x gesagt wird „Werde doch einfach schwanger!“ (Weil du sonst keine Idee für dein Leben hast, weil man das halt so macht, weil du das sicher auch so willst, obwohl wir dich überhaupt nicht fragen…) bin ich einfach massiv genervt und dann hat der weitere Verlauf eine wirklich kleine Chance um mich doch noch abzuholen. Hinzu kommt, dass ich keinen der Charaktere mochte. Die Freundin, die lieber ihrem verlogenen Freund glaubt als einer ihrer besten Freundinnen. Die Freundin die nur noch „Kind“ im Kopf hat und dabei nicht wirklich Raum für die Probleme von Charlotte hat. Charlotte selbst die so naiv und hohl auf ihren Freundschafts+ Mann reagiert, dass ich gerne das Buch geschüttelt hätte und Finn der ein Paradebeispiel dafür ist wieso man keine Kinder bekommen sollte. Niemals handelt Charlotte so, dass ich es nachvollziehen könnte. Zu keiner Zeit bin ich in der Geschichte angekommen und vieles erscheint mir so weit hergeholt, dass ich es mir einfach nicht vorstellen kann. Und wenn es wirklich Menschen gibt, die genau so handeln, denken und existieren, dann gehören sie zu den Menschen die ich nicht kennen lernen möchte. 😉

Ich weiß nun nicht, ob ich die Fortsetzung lesen sollte. Der Monk in mir sagt eigentlich: Ja… tu es. Vor allem weil die (absurde) Auflösung am Ende darauf hoffen lässt, dass Kinder diesmal nicht ganz so relevant sind. Anderseits gibt es so viele gute Bücher die man unbedingt lesen sollte.

1 Stern, weil ich schon schlechteres gelesen habe. 1 weiterer Stern für das Zitat auf der letzten Seite. Das Beste am ganzen Buch.

Bewertung:  2013-12-09 19.31.462013-12-09 19.31.46

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Ignorieren:

Da ich hier mit meiner Meinung relativ alleine da stehe ist sie vermutlich nicht unbedingt das Maß aller Dinge. Also sollte man sich wohl selbst ein Bild machen. 😉

 

 

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