Weil ich im Moment ja so eine unglaubliche Glückssträhne habe (ihr wisst noch nicht mal von allem ;)), habe ich mich im Januar auch noch bei zwei Leserunden beworben. Ich dachte zwar „Ach… wird vermutlich eh nix… irgendwann ist dein Glück sicher auch aufgebraucht“… aber von wegen. Ich hab bei beiden gewonnen und war total platt und überrumpelt.

Denn wie bei so vielem (Buchblog, Rezension, Challenge, etc.) ist das auch diesmal wieder eine Premiere gewesen.

Mittlerweile sind natürlich beide vorbei und es kamen sogar noch zwei weitere dazu (Mein Glück hat was das angeht scheinbar kein Ende….) und es wird Zeit um über meine Erfahrungen zu berichten. Vermutlich werde ich mich auch erst mal nicht mehr bei weiteren Runden bewerben (abgsehen von der unten erwähnten) es sei denn das Buch ist DAS Buch überhaupt. Aber das hat andere Gründe. 🙂

Der Großteil der Leserunden fand bei wasliestdu.de statt, was vermutlich hauptsächlich daran liegt, dass das die Community ist in der ich mich am meisten umgeschaut habe. Mit den größeren werde ich nur sehr schwer warm.

Mein erstes Buch in einer Leserunde war „Unschuldslamm“von Judith Arendt und wie man der Rezension entnehmen kann bin ich da durchaus begeistert von gewesen. Fortsetzung ist geplant und ich freue mich drauf. 🙂

Es folgten dann „Draußen wartet die Welt“ und „Serienunikat„. Die Runden sind dabei immer gleich aufgebaut. Beginnen mit der Meinung zum Cover, fragen mehrere Leseabschnitte ab (in meinen Fällen waren es immer 3 Abschnitte pro Buch) und schließen mit der Meinung zum Buch. Einmal wurde auch nach dem Klappentext gefragt. 

In zwei der Runden waren die Autorinnen direkt mit beteiligt und haben rege mit diskutiert und waren sehr offen für Kritik! Das hat sie mir beide überaus sympathisch gemacht. Bei beiden werde ich sicherlich schauen was da noch so kommen wird.

Alle drei Bücher waren wirklich gut. Wenn auch nicht perfekt und es bei zweien eben am Ende nicht ganz so lief wie ich mir das erhofft hatte. Gerade Serienunikat bereitet mir da bei der Bewertung immer noch leichte Magenschmerzen. Denn vom Schreibstil wäre das sicher eine 1+ mit Sternchen gewesen.

Die andere Runde war eigentlich eine Lesechallenge und zwar bei LovelyBooks. Mich reizte der Gedanke der Challenge (Ja, ich bin sehr anfällig für sowas) und hab mich halt aus Jux einfach mal beworben. Also durfte ich „Ganze Tage im Café“ lesen. Die Challenge umfasste eine ganze Reihe von Aufgaben und hat mir so wie sie war sehr viel Spaß gemacht. Leider war das Buch halt nicht so prall. Es wurde die Meinung zur Leseprobe und zu den 5 Leseabschnitten abgefragt. Weiterhin sollte ein wenig Werbung gemacht werden, eine aktive Diskussion geführt werden und am Ende natürlich eine Rezension stehen. Zusätzlich gab es lustige Aufgaben wie Fotos vom Lieblingscafé oder Gebäck. Kuchenrezepte wurden ausgetauscht und zum Abschluss gab es ein Quiz zum Buch. Sämtliche Aufgaben wurden bepunktet und am Ende des Monats gab es eine Rangliste. Ich landete auf Platz 15. Bis Platz 10 hätte es Buchpakete gegeben. Aber dafür hätte ich wohl mehr Seiten mit meiner Rezension zuspammen müssen und das wollte ich dann einfach doch nicht.

Weil mir das Konzept so gut gefallen hat und ich ja ein klein wenig auf Wettbewerbe stehe, habe ich mich bei der März-Challenge jetzt wieder beworben. Diesmal geht es um „Die Sache mit meiner Schwester“ von Anne Hertz. Ich habe bisher alle Anne Hertz Bücher gelesen und fand sie einfach sehr angenehm und locker zu lesen. Und ganz ehrlich, wenn mir das Buch nicht gefällt, dann wird es sicher meiner Mama gefallen. 😉 Sollte ich da nicht gewinnen, werde ich es ihr wohl trotzdem zu Ostern schenken. 🙂

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