Es ist so weit… der Januar ist rum. Und bevor ich das morgen vergesse und am Dienstag einfach nicht hin bekomme und dann ganz vergesse mache ich das „mal eben“. Ich muss sagen…. Es fiel mir ungeheuer schwer. Also jetzt nicht für diese Challenge, weil ich da jetzt einfach aus den Rezensionen des Monats schöpfe, sondern generell überhaupt für die Rezensionen die Zitate zu sammeln.

Ganz oft habe ich etwas tolles gelesen und es später vergessen. Das Notizbuch welches ich mir extra für diesen Zweck (und für andere Lesenotizen) auserkoren habe, hab ich zwar immer dabei gehabt, aber es war trotzdem meistens mühsam auch direkt zu schreiben. (Stehend in der Bahn geht das ja z.B. schon mal gar nicht… Oder wenn man das Buch wirklich inhaliert und einfach nicht innehalten möchte…) Und später hab ich es dann meistens vergessen… oder (wie es bei „Kühlfach – Betreten Verboten“ der Fall war… das Ebook läuft ab… und alle Notizen sind weg…. )

Meistens habe ich also ein paar Seiten zurückgeblättert, mehrere Sachen doppelt gelesen und dann doch nicht das gefunden woran ich mich erinnert habe… 😉 Ich hoffe euch gefallen die Schätzchen trotzdem. 😉

Henning Mankell – Wallanders erster Fall

“Die Herstellerfirma ist natürlich sehr an dem Fall interessiert. Es ist nicht gut für ihren Ruf, wenn ein Flugzeug, das es nicht mehr gibt, plötzlich wieder fliegt.” (S. 338)

Sólveig Jónsdóttir – Ganze Tage im Café

“Doch das änderte nichts daran, dass es immer traurig war, wenn etwas zu Ende ging. Besonders etwas, von dem man die ganze Zeit wusste, dass es nicht von Dauer sein würde. Das galt für eine Packung Kekse genauso wie für irgendwelche nicht näher definierten Arten von Beziehungen zwischen zwei Menschen.” (S. 164 , Hervör)

René Sydow – Deutsche Wortarbeit

“Ihr glaubt, ihr kriegt uns kleinlaut, aber wir sind eine Armee, bis an die Zähne bewaffnet mit Buchstaben und Satzzeichen. Wir schreiben, bis es euch die Seele zuschnürt. Nicht ihr überholt uns, ihr gehört überholt.”

“Und am Ende, meine Damen und Herren Selbstoptimierer, werdet ihr, nicht ich schweigen, weil in meiner deutschen Sprache Humankapital und Mensch noch nicht dasselbe ist.” (aus “Humankapital”, S. 59)

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